65km

Das fehlende Teilstück des Radwanderweges: Güstrow-Warnemünde – vorige Woche wegen Regens verschoben (s. 12.7.), heute rückwärts nachgeholt bei Sonnenschein. Das habe ich gut gemacht, finde ich.
Gleich vor der Haustür liegen Kreuzfahrtschiffe. An denen vorbei geht es erst einmal zum Strand von Warnemünde.



Die auslaufende Fähre fährt im Hafenbereich und in Landnähe elektrisch — und gibt nicht mal ein leises Summen von sich. Doll Ding.

Dann los nach Süden. Auf dem Weg nach Rostock kommt man an der S-Bahn-Station Marienehe vorbei.

Marienehe. Ersatzverkehr. Aha. Ist theologisch Unsinn, funktioniert im entchristlichten Osten aber wohl.

Im schönen Schwaan hatte ich eine Verabredung mit einem Eisbecher zum Mittagessen. Die war einseitig ausgesprochen, hat aber geklappt.

In Schwaan arbeitet auch der Hörakustiker Brose — zweifellos ein großer Name in diesem Geschäft! Doch was eigentlich ist das Geschäft eines Hörakustikers? Seh- und Riechakustiker gibt es ja nicht. Fragen über Fragen…

Dann erfreuen die Weiten Mecklenburgs mit fluffigen Kälbchen, …

… Kamelen und Bisons. Ist so.

Und die Fahrradwege hier haben was.
Am Nachmittag bin ich in Güstrow. Bis Sonntag, also mit zwei Übernachtungen. Der Fahradweg Berlin-Kopenhagen ist ja geschafft. Jetzt ist — nach gut 800km — Lockerlassen dran, das Reisetagebuch ist hiermit zu
Ende.

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