Sonntag ist Ruhetag. Heute wird mal nicht gestrampelt. Meine rudimentären Dänisch-Kenntnisse reichen locker für ein ungetrübtes Duschvergnügen.

Dank eigener Küche gibt es Kaffee und so.

Morgens geht es in den Gottesdienst in die Hylleholt Kirke hier, wo eine lutherische Højmesse gefeiert wird.

Den Ablauf und zwei Melodien kenne ich so ziemlich, einzelne Worte kann ich auch verstehen. Der Rest bleibt mir in einiger Distanz.

Dänisches Gesangbuch

Mittags: auf zum Strand!

Der vorwitzige Knabe Elias meinte, ich würde sehr viel essen posten. Diese Bewertung verkennt, dass

1. das Fotografieren in Pausen viel einfacher ist als beim Radfahren;

2. das Essen im Kontext, nicht aber an sich, Zeuges wert ist;

3. das Posten von Essen bei Facebook usw. aus der Mode gekommen ist, mir das in diesem Reisetagebuch aber schnurz ist.

Der Rotwein ist ein guter Italiener, der dem Ältesten mit Gruß nach Paris gewidmet wird.

Ansonsten: Sonntagnachmittag. Am Strand im Sand und Sonnenschein …

… oder in den Dünen unterm Baum.

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Diese mit Süßzeug überzogenen Zwieback-Teile habe ich übrigens zuletzt vor bald einem halben Jahrhundert gegessen; freitags kam in Ronsdorf immer der Bäcker Luckhaus mit einem Kombi vorbei und verkaufte Brot. Wir Kinder durften dann immer zusätzlich so ein Dings kaufen. Schmeckt unverändert gut!